Vom Mitarbeiter zur Führungskraft – Die drei ersten wichtigen Schritte zum Erfolg

Es ist geschafft – ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter ist genommen. Wer in der eigenen Organisation vom Mitarbeiter zur Führungskraft befördert wird, hat viel geschafft und steht vor neuen Herausforderungen.

Nach der ersten Euphorie und Stolz kommen die ersten Fragen: Wie schaffe ich einen guten Start? Wie positioniere ich mich, wie viel Chef/Chefin möchte ich sein, ohne den „Boss raushängen“ zu lassen oder andererseits zu weich zu wirken? Wie verschaffe ich mir Respekt, wenn ich jünger und unerfahrener bin als meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

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IL Integrity Leadership in der Unternehmens- und Mitarbeiterführung

Das Konzept von IL Integrity Leadership ist ein wertebasiertes Führungskonzept für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Die Werte und Grundprinzipien sind: Personalität, Solidarität, Subsidiarität, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl. Einzeln betrachtet sind diese Prinzipien alles andere als neu; sie erleben aber, vor allem in dieser Kombination, eine ungeahnte Renaissance.

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Vertrauen und sich kennen als Basis für integre Führung

Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit und Integrität sind erst einmal abstrakte Begriffe. Sie werden aber konkret, wenn ihre Umsetzung im beruflichen Alltag betrachtet wird.

Die Situation:

Ein auf Basis seiner extrem effizienten, auffallend strategisch und analytischen Fähigkeiten frisch ernannter Senior-Produktmanager (PM) bekommt seine erste Mitarbeiterin: eine kreative muntere Junior-PM, die alles geben will, um ihre neue Stelle, nach der sie sich lange gesehnt hat, gut auszufüllen. Beide sitzen in einem Großraumbüro hintereinander in einer Ecke, die Umsätze ihrer Produkte, für die sie zuständig sind, laufen gut, aber die Stimmung zwischen beiden wird immer unangenehmer. Es dauert nur wenige Wochen, bis beide bei dem vorgesetzten Marketingleiter aufschlagen.

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Auswahl von Führungskräften in Unternehmen

Ein Bewerber kann in dem Auswahlverfahren für den Einstieg in die Führungslaufbahn eines Konzern nichts über seine Werte sagen. Er hatte offensichtlich nie in seinem bisherigen Leben über seine Prioritäten und Lebensziele reflektiert. Er wird nicht als Führungskraft zugelassen.

Ein Chef mit psychopathischen Zügen oszilliert permanent zwischen kumpelhafter Herzlichkeit und destruktivem Verhalten. Auf der Karriereleiter hatte er es bis sehr weit nach oben geschafft. Wie hatte er den Auswahlprozess jemals erfolgreich durchlaufen können? Kognitive Intelligenz und Fachlichkeit halfen ihm dabei, emotionale Intelligenz und Sozialverhalten wurden nicht hinterfragt.

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Führung im Wissenschaftsbetrieb

Viele Pharmaunternehmen mit innovativer Pipeline beschäftigen mittlerweile zahlreiche Mitarbeiter auf medizinischen Rollenprofilen – intern, außendienstbasiert, bis zu 25 % der Mitarbeiter – und erinnert damit in einigen Bereichen mehr an einen Wissenschaftsbetrieb als an ein kommerzielles Unternehmen. So ist auf der einen Seite essenziell, die Komplexität einer erfolgreichen Kommunikation mit Studienzentren oder hochspezialisierten Therapiezentren zu meistern, es birgt auf der anderen Seite aber auch Risiken für den kommerziellen Erfolg.

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Feedback in der integren Führung – Unbequeme Fragen und agiler Umgang hiermit

Feedback – dazu gibt es doch Regeln und unsere jährlichen Mitarbeitergespräche! So könnte man auf dieses Thema reagieren. Hierzu einige unbequeme Fragen:

Was sind die Ziele des Feedbackprozesses in Ihrer Organisation?

Permanent zu optimieren oder ein einheitliches Mittelmaß zu erzeugen? Gibt es gesetzte Kriterien? Sind diese allen Beteiligten bekannt und sind sie akzeptiert? Ist es das Ziel, heimlich zu „erziehen“, also ein bestimmtes erwünschtes Verhalten herzustellen? Dazu passt ein Satz, der bei einem konkreten Coaching gefallen ist: „Seien Sie in Strategiemeetings nicht so anstrengend.“ – Das ist wohl kaum ein sinnvolles Verhaltensziel! Zudem: Wer, wenn nicht die sogenannten anstrengenden Teilnehmer bringen denn Strategiemeetings voran? Solange das „Anstrengende“ auf der Basis einer ordentlichen Kinderstube stattfindet und im Intro-/Extraversionsgefälle der Gruppe durch eine kompetente Moderation ausgeglichen wird, ist wohl kaum etwas dagegen zu sagen.

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Agile Führung – das Allheilmittel? Versuch einer Einordnung

Die Trainer- und Beraterszene ist eine Branche, die wie jede andere Branche auch eine Nachfrage benötigt. Gibt es nicht alle zwei Jahre ein neues Thema, ist die Branche arbeitslos. Kunden wollen zu aktuellen Themen trainiert und beraten werden. Das derzeitige Modethema heißt Agilität. Agiles Projektmanagement, agile Führung, agiles Lernen. Agilität heute und vor allem morgen für die Zeit mit und nach Corona. Wer nicht agil ist, ist out. Agilität bedeutet erst einmal Beweglichkeit. Die beiden Hauptcharakteristika agilen Handelns sind ein iteratives Vorgehen und kontinuierliche Optimierung.

Beweglichkeit in Kombination mit hoher Geschwindigkeit ist und war übrigens immer schon ein Erfolgsfaktor, wenn schnell und flexibel auf sich verändernde äußere Bedingungen reagiert werden musste. Erfolgreiche Firmen waren immer dann über viele Jahrzehnte erfolgreich, wenn sie kreativ waren und agil agierten.

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Umgang auf Augenhöhe – ein Zwischenruf

Augenhöhe ist ein Begriff, der derzeit viel diskutiert wird. Jeder möchte verständlicherweise, dass auf Augenhöhe mit ihm umgegangen wird. Bei Kursen zur Aufmerksamkeit, zur Achtsamkeit, zur gewaltfreien Kommunikation – überall taucht der Begriff Augenhöhe auf. Nur, was ist Augenhöhe eigentlich konkret? Zwei wichtige Aspekte hierzu: zum einen innere Haltung, zum anderen Kommunikation.

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