Integre Führung: Sorgen von Mitarbeitern ernst nehmen

Ein IT-Unternehmen hat zum 1. Januar 2020 jegliche Art von Homeoffice eingestellt. Der Grund: Einige Mitarbeiter hatten im Vorjahr das gewährte Homeoffice nachweisbar ausgenutzt. Vereinbarte (und übliche!) Timelines wurden deutlich überschritten. Einige betroffene Mitarbeiter wurden stattdessen in der Stadt beim Einkaufen mit Familien gesehen.

Die  Situation

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine Niederlassung in München. Da mehr und mehr Coronafälle aus Italien, Tirol und auch aus Bayern, insbesondere dem Großraum München berichtet werden, geht bei den Mitarbeitenden die Angst um und nimmt von Tag zu Tag zu. Die Münchner Mitarbeiter bitten wiederholt darum – auch mit Unterstützung durch den Betriebsrat – im Homeoffice arbeiten zu dürfen.

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Professionelles Verhalten in Stress- und Krisenzeiten

Mehr als dreimal so viele E-Mails ***  Mitarbeitende sind nicht präsent  ***  Entscheidungen verzögern sich  ***  das Business läuft weiter  ***  viele kleine Dinge nerven plötzlich und Spannungen entstehen ***  Fehler häufen sich  ***  das eigene Frustrationslevel sinkt

Das sind die Situationen, die richtig Stress bedeuten können. Diese Faktoren können die Leistungsfähigkeit einschränken und auf Dauer sogar krank machen. Gerade wenn es zum Beispiel bei großen Veränderungen darauf ankommt, dass Führungskräfte und Mitarbeiter in der Organisation belastbare sind, ist es wichtig, sich als Chef dem Thema „Umgang mit Stress“ zu widmen.

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Mitarbeiterführung durch Ehrenamtliche in Krisenzeiten – ein Praxisbeispiel

Mitarbeiterführung ist immer spannend und herausfordernd. Die Führung einer Organisation von Freiwilligen durch gewählte Ehrenamtliche in einer Krisenzeit ist jedoch die Königsdisziplin.

Ausgangssituation

Mitte März veränderte sich der Alltag in Österreich. Termine und Veranstaltungen wurden abgesagt. Es folgten Homeoffice, Kurzarbeit, Schließung von Geschäften, Kündigungen, Krisensitzungen etc. Für viele Unternehmer*innen und Manager*innen begann eine intensive Zeit: Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice war anders als bisher, da Feedback, Teambesprechungen vor Ort, Ad-hoc-Austausch in den bekannten Formen nicht mehr möglich waren. Die bisherige Art der Kommunikation mit persönlichen Besprechungen, Telefonaten oder Mail reichte in vielen Fällen nicht mehr aus, neue Formen wurden nötig.

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Umgang mit anderen Meinungen – eine Position

Die eigene Meinung offensiv zu vertreten, wird oft mit Durchsetzungskraft gleichgesetzt – ein Zeichen von Ich-Stärke. Eine Position zu einem Aspekt entwickelt zu haben, hat auch etwas mit intellektuellem Schafferstolz zu tun: Ich habe mich damit beschäftigt, mich mit vielen Meinungen auseinandergesetzt und dann letztendlich meine eigene Position formuliert: Das Ergebnis anspruchsvoller gedanklicher Arbeit, worauf man stolz sein darf.

Ringe um die Meinung des anderen

Wenn zwei Meinungen aufeinanderprallen und beide Personen von ihren Positionen sehr überzeugt sind, kann dies aber auch zu Konflikten führen, wenn hiermit nicht kooperativ umgegangen wird.

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Integrität zwischen Erfolgsdruck, Machtlosigkeit und sozialer Verantwortung

Szenerie: Das Tochterunternehmen eines Großunternehmens mit insgesamt 8.000 Mitarbeitenden geht Konkurs. Der Mutterkonzern greift ein, entschuldet die Tochter-GmbH, übernimmt die verbleibenden Mitarbeiter unter Zusicherung gleicher Konditionen wie Gehalt, Nebenleistungen, Altersvorsorge etc.

Im Mutterunternehmen wird der vormalige Arbeitsbereich als neue Abteilung in die Organisationsstruktur des Unternehmens integriert. Eine neue Leitung wird ernannt. Ihr Auftrag: ein ausgeglichenes wirtschaftliches Ergebnis nach 24 Monaten. Die übernommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen integriert, eine leistungsfähige und professionell geführte Abteilung soll aufgebaut werden. Das Mutterunternehmen sichert der neuen Leitung großzügige sowohl materielle als auch strukturelle Unterstützung zu. Alles angerichtet für ein effektives Change Management?

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Mitarbeiterführung im Homeoffice

Durch Corona verändert sich die Arbeitswelt. Gesetzgeberische Initiativen arbeiten bereits am Recht von Arbeitnehmern, im Homeoffice arbeiten zu dürfen. Sicher scheint zu sein, dass nach Corona die Arbeit daheim einen größeren Platz in vielen Unternehmen haben wird.

Anforderungen an Führungskräfte – Führung als Hauptaufgabe begreifen

Zuerst einmal müssen Führungskräfte die Führungsarbeit als wesentlichen Bestandteil ihrer Tätigkeit begreifen. Sie müssen akzeptieren, dass die Mitarbeiterführung zeitintensiver werden wird. Also weg von der eigenen fachlichen Arbeit, hin zum Mitarbeiter und hin zu intensiver Kommunikation.

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