Zwischen „a Euzerl“ und „vü“*

*a Euzerl: ein Stückchen, ein wenig; vü: viel

Zwei Seiten einer Medaille

Die letzten Monate brachten viel Neues, Bedauerliches, Überraschendes und Einschneidendes; viele Veränderungen wurden erforderlich bei persönlichen Gewohnheiten, beruflichen Aktivitäten und Traditionen. Es wurden wie mit einem Scheinwerfer auch Themen ausgeleuchtet, die sehr unterschiedlich von den einen als „latent“, von anderen als „virulent“ eingestuft wurden.

Homeoffice

In der Vergangenheit war Homeoffice in Österreich eher ein Minderheitenprogramm, das von einer überschaubaren Anzahl an Arbeitnehmer*innen (für sich) und Führungskräften (für Mitarbeiter*innen) promotet wurde. Die Corona-Pandemie brachte hier eine massive (vorübergehende?) Beschleunigung.

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Schule leiten in Zeiten von Corona

Achtsam und klar!

Die Corona-Pandemie belastet uns alle; im Arbeitsumfeld die Mitarbeiter/innen und auch die Führungskräfte sowohl von Unternehmen als auch von Schulen.

Viele sich teilweise widersprechende Regelungen und Verordnungen, die Notwendigkeit, diese den Betroffenen verständlich zu kommunizieren und deren konkrete Umsetzung sicherzustellen sind oft eine Herausforderung.  Die Nerven liegen blank. Wie können pädagogische Führungskräfte hiermit umgehen? Wie lässt sich integre Führung in unsicheren Zeiten praktizieren? Welche Haltung und welches Verhalten werden berechtigterweise von Schulleitungen erwartet?

Vier Prinzipien pädagogischen Führungshandelns erscheinen hier besonders wirksam:

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Kamera an!

Hürden im Umgang mit der Kamera bei Video-Calls

Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ist anspruchsvoll und hat eigene Herausforderungen. Die Grundprinzipien sind zwar einfach: mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, weniger Kontrolle, mehr Begleitung und neue Arbeitstechniken wie Online-Kommunikation. Die konkrete Umsetzung ist dagegen gar nicht einfach, weil Gewohnheiten und Verhaltensweisen verändert werden müssen.

Bemerkenswert ist, dass nach einem Jahr Corona die Nutzung der Kamera während Online-Besprechungen für viele (noch) nicht selbstverständlich ist. Dafür gibt es allerdings nachvollziehbare Gründe:

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