Zwischen „a Euzerl“ und „vü“*

*a Euzerl: ein Stückchen, ein wenig; vü: viel

Zwei Seiten einer Medaille

Die letzten Monate brachten viel Neues, Bedauerliches, Überraschendes und Einschneidendes; viele Veränderungen wurden erforderlich bei persönlichen Gewohnheiten, beruflichen Aktivitäten und Traditionen. Es wurden wie mit einem Scheinwerfer auch Themen ausgeleuchtet, die sehr unterschiedlich von den einen als „latent“, von anderen als „virulent“ eingestuft wurden.

Homeoffice

In der Vergangenheit war Homeoffice in Österreich eher ein Minderheitenprogramm, das von einer überschaubaren Anzahl an Arbeitnehmer*innen (für sich) und Führungskräften (für Mitarbeiter*innen) promotet wurde. Die Corona-Pandemie brachte hier eine massive (vorübergehende?) Beschleunigung.

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Kamera an!

Hürden im Umgang mit der Kamera bei Video-Calls

Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ist anspruchsvoll und hat eigene Herausforderungen. Die Grundprinzipien sind zwar einfach: mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, weniger Kontrolle, mehr Begleitung und neue Arbeitstechniken wie Online-Kommunikation. Die konkrete Umsetzung ist dagegen gar nicht einfach, weil Gewohnheiten und Verhaltensweisen verändert werden müssen.

Bemerkenswert ist, dass nach einem Jahr Corona die Nutzung der Kamera während Online-Besprechungen für viele (noch) nicht selbstverständlich ist. Dafür gibt es allerdings nachvollziehbare Gründe:

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Mitarbeiterführung im Homeoffice – Erfahrungen aus der „Corona-Zeit“

Arbeit im Homeoffice: Für viele geeignet, aber nicht für alle Mitarbeitenden.

Für viele Führungskräfte bedeutete und bedeutet die Corona-bedingte und erzwungene Arbeit im Homeoffice eine große Herausforderung; sowohl organisatorisch als auch psychologisch. Die Reaktionen der Mitarbeitenden decken das ganze Spektrum ab: von positiv und leistungsfördernd bis hin zu demotivierend und leistungshemmend.

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Digitale Kontakte zu Health Care Professionals – (k)eine Alternative zum Außendienst vor Ort?

Ein Erfahrungsbericht

Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass – bedingt durch die Corona Beschränkungen – digitale Kontakte einen größeren Anteil an der Kommunikation zwischen Industrie und HCPs haben im Vergleich mit dem persönlichen Gespräch der Pharmareferenten mit den Ärzten. Einige Kollegen aus dem pharmazeutischen Umfeld gehen soweit zu prognostizieren, dass mittelfristig der digitale Kontakt den klassischen Außendienstbesuch mehrheitlich ersetzen wird.

Möglicherweise wird das so sein, genau weiß das heute niemand. In jedem Fall wäre dies aber noch ein langer Weg, dem sowohl technische als auch rechtliche und psychologische Gründe entgegenstehen.

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Integre Führung: Sorgen von Mitarbeitern ernst nehmen

Ein Fallbericht

Ein IT-Unternehmen hat zum 1. Januar 2020 jegliche Art von Homeoffice eingestellt. Der Grund: Einige Mitarbeiter hatten im Vorjahr das gewährte Homeoffice nachweisbar ausgenutzt. Vereinbarte (und übliche!) Timelines wurden deutlich überschritten. Einige betroffene Mitarbeiter wurden stattdessen in der Stadt beim Einkaufen mit Familien gesehen.

Die  Situation

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine Niederlassung in München. Da mehr und mehr Coronafälle aus Italien, Tirol und auch aus Bayern, insbesondere dem Großraum München berichtet werden, geht bei den Mitarbeitenden die Angst um und nimmt von Tag zu Tag zu. Die Münchner Mitarbeiter bitten wiederholt darum – auch mit Unterstützung durch den Betriebsrat – im Homeoffice arbeiten zu dürfen.

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Mitarbeiterführung im Homeoffice

Führund von Mitarbeitenden im Homeoffice

Durch Corona verändert sich die Arbeitswelt. Gesetzgeberische Initiativen arbeiten bereits am Recht von Arbeitnehmern, im Homeoffice arbeiten zu dürfen. Sicher scheint zu sein, dass nach Corona die Arbeit daheim einen größeren Platz in vielen Unternehmen haben wird.

Anforderungen an Führungskräfte – Führung als Hauptaufgabe begreifen

Zuerst einmal müssen Führungskräfte die Führungsarbeit als wesentlichen Bestandteil ihrer Tätigkeit begreifen. Sie müssen akzeptieren, dass die Mitarbeiterführung zeitintensiver werden wird. Also weg von der eigenen fachlichen Arbeit, hin zum Mitarbeiter und hin zu intensiver Kommunikation.

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