Mitarbeiterführung im Homeoffice – Erfahrungen aus der „Corona-Zeit“

Für viele Führungskräfte bedeutete und bedeutet die Corona-bedingte und erzwungene Arbeit im Homeoffice eine große Herausforderung; sowohl organisatorisch als auch psychologisch. Die Reaktionen der Mitarbeitenden decken das ganze Spektrum ab: von positiv und leistungsfördernd bis hin zu demotivierend und leistungshemmend.

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Von der Kollegin zur Vorgesetzten – den Wechsel aktiv gestalten

Wenn ein Mitarbeitender aus einem Team zur Führungskraft für seine bisherigen Kolleginnen und Kollegen befördert wird, hat dies Vor- und Nachteile. Erforderlich sind in jedem Fall ein Mindchange bei der neu ernannten Führungskraft und die Unterstützung durch die übergeordneten Chefs.

Situation

„Wann werde ich endlich von meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als Vorgesetzte wahrgenommen?“ fragt sich eine erfahrene Praxisangestellte, die seit zwei Jahren in einer großen internistischen Gemeinschaftspraxis tätig ist.

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Integre Führung: Ethisches Handeln von Vorgesetzten

Was passiert mit hochmotivierten Mitarbeitern, wenn die Vorgesetzten ihre Vorbildfunktion nicht wahrnehmen? Und wie lässt sich das vermeiden?

Die Situation

Eine junge Mitarbeiterin tritt voller Freude ihre neue Stelle als Junior-Marketingmanagerin an. Die Aufgabe gefällt ihr gut, sie stellt jedoch nach kurzer Zeit fest, dass ihre direkte Chefin offensichtlich nicht sehr gut mit ihrem Vorgesetzten, dem Marketingdirektor, zurechtkommt.

Einige Wochen später bestellt der Marketingdirektor die Juniormanagerin in sein Büro und äußert nach kurzem Vorgeplänkel, dass sie inzwischen ja wohl auch schon festgestellt hätte, welche Unzulänglichkeiten ihre direkte Vorgesetzte habe. Er würde sehr gerne konkrete Hinweise von der Juniormanagerin über Fehlverhalten jeglicher Art ihrer Vorgesetzten erhalten, um den Low-Performer-Prozess möglichst schnell beenden zu können. Wenn die Juniormanagerin ihm hierbei hilfreich zur Seite stünde, solle dies nicht zu ihrem Nachteil sein, denn dann würde ja bald eine entsprechende Stelle frei, die schnell wieder nachbesetzt werden müsse.

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Integre Führung: Sorgen von Mitarbeitern ernst nehmen

Ein IT-Unternehmen hat zum 1. Januar 2020 jegliche Art von Homeoffice eingestellt. Der Grund: Einige Mitarbeiter hatten im Vorjahr das gewährte Homeoffice nachweisbar ausgenutzt. Vereinbarte (und übliche!) Timelines wurden deutlich überschritten. Einige betroffene Mitarbeiter wurden stattdessen in der Stadt beim Einkaufen mit Familien gesehen.

Die  Situation

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine Niederlassung in München. Da mehr und mehr Coronafälle aus Italien, Tirol und auch aus Bayern, insbesondere dem Großraum München berichtet werden, geht bei den Mitarbeitenden die Angst um und nimmt von Tag zu Tag zu. Die Münchner Mitarbeiter bitten wiederholt darum – auch mit Unterstützung durch den Betriebsrat – im Homeoffice arbeiten zu dürfen.

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Mitarbeiterführung durch Ehrenamtliche in Krisenzeiten – ein Praxisbeispiel

Mitarbeiterführung ist immer spannend und herausfordernd. Die Führung einer Organisation von Freiwilligen durch gewählte Ehrenamtliche in einer Krisenzeit ist jedoch die Königsdisziplin.

Ausgangssituation

Mitte März veränderte sich der Alltag in Österreich. Termine und Veranstaltungen wurden abgesagt. Es folgten Homeoffice, Kurzarbeit, Schließung von Geschäften, Kündigungen, Krisensitzungen etc. Für viele Unternehmer*innen und Manager*innen begann eine intensive Zeit: Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice war anders als bisher, da Feedback, Teambesprechungen vor Ort, Ad-hoc-Austausch in den bekannten Formen nicht mehr möglich waren. Die bisherige Art der Kommunikation mit persönlichen Besprechungen, Telefonaten oder Mail reichte in vielen Fällen nicht mehr aus, neue Formen wurden nötig.

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Mitarbeiterführung im Homeoffice

Durch Corona verändert sich die Arbeitswelt. Gesetzgeberische Initiativen arbeiten bereits am Recht von Arbeitnehmern, im Homeoffice arbeiten zu dürfen. Sicher scheint zu sein, dass nach Corona die Arbeit daheim einen größeren Platz in vielen Unternehmen haben wird.

Anforderungen an Führungskräfte – Führung als Hauptaufgabe begreifen

Zuerst einmal müssen Führungskräfte die Führungsarbeit als wesentlichen Bestandteil ihrer Tätigkeit begreifen. Sie müssen akzeptieren, dass die Mitarbeiterführung zeitintensiver werden wird. Also weg von der eigenen fachlichen Arbeit, hin zum Mitarbeiter und hin zu intensiver Kommunikation.

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Vertrauen und sich kennen als Basis für integre Führung

Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit und Integrität sind erst einmal abstrakte Begriffe. Sie werden aber konkret, wenn ihre Umsetzung im beruflichen Alltag betrachtet wird.

Die Situation:

Ein auf Basis seiner extrem effizienten, auffallend strategisch und analytischen Fähigkeiten frisch ernannter Senior-Produktmanager (PM) bekommt seine erste Mitarbeiterin: eine kreative muntere Junior-PM, die alles geben will, um ihre neue Stelle, nach der sie sich lange gesehnt hat, gut auszufüllen. Beide sitzen in einem Großraumbüro hintereinander in einer Ecke, die Umsätze ihrer Produkte, für die sie zuständig sind, laufen gut, aber die Stimmung zwischen beiden wird immer unangenehmer. Es dauert nur wenige Wochen, bis beide bei dem vorgesetzten Marketingleiter aufschlagen.

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