Zwischen „a Euzerl“ und „vü“*

*a Euzerl: ein Stückchen, ein wenig; vü: viel

Zwei Seiten einer Medaille

Die letzten Monate brachten viel Neues, Bedauerliches, Überraschendes und Einschneidendes; viele Veränderungen wurden erforderlich bei persönlichen Gewohnheiten, beruflichen Aktivitäten und Traditionen. Es wurden wie mit einem Scheinwerfer auch Themen ausgeleuchtet, die sehr unterschiedlich von den einen als „latent“, von anderen als „virulent“ eingestuft wurden.

Homeoffice

In der Vergangenheit war Homeoffice in Österreich eher ein Minderheitenprogramm, das von einer überschaubaren Anzahl an Arbeitnehmer*innen (für sich) und Führungskräften (für Mitarbeiter*innen) promotet wurde. Die Corona-Pandemie brachte hier eine massive (vorübergehende?) Beschleunigung.

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Mitarbeiterführung durch Ehrenamtliche in Krisenzeiten

Ein Praxisbeispiel

Mitarbeiterführung ist immer spannend und herausfordernd. Die Führung einer Organisation von Freiwilligen durch gewählte Ehrenamtliche in einer Krisenzeit ist jedoch die Königsdisziplin.

Ausgangssituation

Mitte März veränderte sich der Alltag in Österreich. Termine und Veranstaltungen wurden abgesagt. Es folgten Homeoffice, Kurzarbeit, Schließung von Geschäften, Kündigungen, Krisensitzungen etc. Für viele Unternehmer*innen und Manager*innen begann eine intensive Zeit: Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice war anders als bisher, da Feedback, Teambesprechungen vor Ort, Ad-hoc-Austausch in den bekannten Formen nicht mehr möglich waren. Die bisherige Art der Kommunikation mit persönlichen Besprechungen, Telefonaten oder Mail reichte in vielen Fällen nicht mehr aus, neue Formen wurden nötig.

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