Die feine Linie zwischen Eigenverantwortung und Teamzugehörigkeit

Ein Zwischenruf

Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Kritikfähigkeit. Diese Eigenschaften schreiben sich Mitarbeiter*innen gerne auf die Fahne. Gleichzeitig sind dies Anforderungen, die berechtigterweise mehr denn je auch von ihnen selbst erwartet werden.

Das Ziel ist es, die Stärken jedes Einzelnen und jeder Einzelnen zu nutzen, individuelle Herangehensweisen zu vergleichen und gemeinsam Best Practice zu definieren. Hier liegt die Herausforderung: der Spagat zwischen „individuell“ und „gemeinsam“. Dies muss von Führungskräften festgelegt und gemanagt werden.

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Kamera an!

Hürden im Umgang mit der Kamera bei Video-Calls

Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ist anspruchsvoll und hat eigene Herausforderungen. Die Grundprinzipien sind zwar einfach: mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, weniger Kontrolle, mehr Begleitung und neue Arbeitstechniken wie Online-Kommunikation. Die konkrete Umsetzung ist dagegen gar nicht einfach, weil Gewohnheiten und Verhaltensweisen verändert werden müssen.

Bemerkenswert ist, dass nach einem Jahr Corona die Nutzung der Kamera während Online-Besprechungen für viele (noch) nicht selbstverständlich ist. Dafür gibt es allerdings nachvollziehbare Gründe:

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Von der Kollegin zur Vorgesetzten – den Wechsel aktiv gestalten

Ein Fallbericht

Wenn ein Mitarbeitender aus einem Team zur Führungskraft für seine bisherigen Kolleginnen und Kollegen befördert wird, hat dies Vor- und Nachteile. Erforderlich sind in jedem Fall ein Mindchange bei der neu ernannten Führungskraft und die Unterstützung durch die übergeordneten Chefs.

Situation

„Wann werde ich endlich von meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als Vorgesetzte wahrgenommen?“ fragt sich eine erfahrene Praxisangestellte, die seit zwei Jahren in einer großen internistischen Gemeinschaftspraxis tätig ist.

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Was sind „schwierige“ Mitarbeiter?

Sind Mitarbeitende schwierig oder werden sie nur von bestimmten Führungskräften schwierig erlebt? Hat der „schwierige“ Mitarbeiter nicht auch viel mit mir zu tun? Als „schwierig“ wird zum Beispiel angesehen, wer Deadlines nicht einhält, wenn das Verhalten gegenüber Kunden oder Kollegen inadäquat zu sein scheint oder schlechte Stimmung verbreitet wird. Das heißt, es gibt eine Differenz zwischen dem, was eine Führungskraft erwartet und dem, was der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin davon erfüllt.

So müsste es eigentlich zutreffender heißen: der oder die Mitarbeiter*in macht Schwierigkeiten. Es bedeutet nicht, dass die Person vom Wesen her schwierig ist. Dies ist eine erste wichtige Erkenntnis, um die nächsten Schritte als Führungskraft gehen zu können.

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