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Schule leiten in Zeiten von Corona

Achtsam und klar!

Die Corona-Pandemie belastet uns alle; im Arbeitsumfeld die Mitarbeiter/innen und auch die Führungskräfte sowohl von Unternehmen als auch von Schulen.

Viele sich teilweise widersprechende Regelungen und Verordnungen, die Notwendigkeit, diese den Betroffenen verständlich zu kommunizieren und deren konkrete Umsetzung sicherzustellen sind oft eine Herausforderung.  Die Nerven liegen blank. Wie können pädagogische Führungskräfte hiermit umgehen? Wie lässt sich integre Führung in unsicheren Zeiten praktizieren? Welche Haltung und welches Verhalten werden berechtigterweise von Schulleitungen erwartet?

Vier Prinzipien pädagogischen Führungshandelns erscheinen hier besonders wirksam:

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Kamera an!

Hürden im Umgang mit der Kamera bei Video-Calls

Die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ist anspruchsvoll und hat eigene Herausforderungen. Die Grundprinzipien sind zwar einfach: mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, weniger Kontrolle, mehr Begleitung und neue Arbeitstechniken wie Online-Kommunikation. Die konkrete Umsetzung ist dagegen gar nicht einfach, weil Gewohnheiten und Verhaltensweisen verändert werden müssen.

Bemerkenswert ist, dass nach einem Jahr Corona die Nutzung der Kamera während Online-Besprechungen für viele (noch) nicht selbstverständlich ist. Dafür gibt es allerdings nachvollziehbare Gründe:

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Sind Bergsteiger die besseren Führungskräfte?

Bergsteiger und Führungskräfte haben viele Dinge gemeinsam. Unter anderem eine ausgeprägte Reflexion und eine gute Entscheidungstechnik.

Jein! Genauso gut könnte man fragen, ob Juristen, Ärzte oder Theologen die besseren Führungskräfte sind. In allen Berufen gibt es gute und nicht so gute Führungskräfte. Eine sinnvolle Frage wäre, was kann eine Führungskraft durch Bergsteigen für ihre Führungsarbeit lernen.

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Verantwortung

Verantwortung hat zwei Richtungen: Gegenüber dem Unternehmen und gegenüber den Mitarbeitenden.

Ich trage Verantwortung für zig Millionen Umsatz und habe Hunderte von Mitarbeitern. So oder so ähnlich hört man es oft von Führungskräften. Viele berauschen sich hier mit großen Zahlen. Nur, was heißt eigentlich „Ich trage Verantwortung“ und wie wird Verantwortung unter ethischen Gesichtspunkten gelebt –  vor allem jetzt in der Corona-Zeit?

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Demotivation durch falsche Rücksicht – Ein Kommentar

Gleichmachererei und der Weg des geringsten Widerstandes ist gleichbedeutend mit einer Demotivation von Leistungsträgern.

COVID-19 und der gesellschaftliche Lock-Down wirken auf vieles wie ein Brennglas. Jetzt zeigt sich in den Unternehmen, welche Prozesse auch in Belastungssituationen funktionieren. Man erkennt deutlich, wer ein echter Leistungsträger ist, der solidarisch agiert und sich einbringt, und eben auch, wer dies nicht tut. Auch sieht man, welche Führungskräfte mitarbeiter- und (!) kundenorientiert sind oder wer nur sich selbst im Blick hat.

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Zeit verwenden – Zeit verschwenden. Was ist mir wichtig?

Zeit ist oft ein Priorisierungsthema. Für wichtige Dinge hat jeder die Zeit.

Viele Führungskräfte klagen über einen Mangel an Zeit. Bei genauer Betrachtung lassen sich verschiedene Bereiche der eigenen Zeitgestaltung unterscheiden. Sachzwänge, bei denen man fremdbestimmt ist: Diese müssen gut organisiert sein. Hierunter fallen zum einen berufliche Termine, im Privaten aber auch einfach zum Beispiel schreiende Kleinkinder, die zu betreuen sind und die jede Planung über den Haufen werfen. Wenn wir unsere Zeit hingegen selbst bestimmen können, handelt es sich eher um ein Priorisierungsthema: „Ich habe keine Zeit für dies oder das, weil mir etwas anderes eben wichtiger ist.“

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Korrekt gendern – ein Thema für Führungskräfte?

Jeder hat das Recht und den legitimen Anspruch, korrekt angesprochen zu werden. Nur wie?

Viele Millennials kommen jetzt in die Unternehmen und bringen einen ganz anderen Kommunikationsstil mit. Zum Beispiel ist geschlechtsneutrale Kommunikation für viele eine Selbstverständlichkeit. Korrektes „Gendern“ wird damit zur Führungsaufgabe auch für diejenigen Führungskräfte, die einer anderen Generation angehören.

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Mitarbeiterführung im Homeoffice – Erfahrungen aus der „Corona-Zeit“

Arbeit im Homeoffice: Für viele geeignet, aber nicht für alle Mitarbeitenden.

Für viele Führungskräfte bedeutete und bedeutet die Corona-bedingte und erzwungene Arbeit im Homeoffice eine große Herausforderung; sowohl organisatorisch als auch psychologisch. Die Reaktionen der Mitarbeitenden decken das ganze Spektrum ab: von positiv und leistungsfördernd bis hin zu demotivierend und leistungshemmend.

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Von der Kollegin zur Vorgesetzten – den Wechsel aktiv gestalten

Ein Fallbericht

Wenn ein Mitarbeitender aus einem Team zur Führungskraft für seine bisherigen Kolleginnen und Kollegen befördert wird, hat dies Vor- und Nachteile. Erforderlich sind in jedem Fall ein Mindchange bei der neu ernannten Führungskraft und die Unterstützung durch die übergeordneten Chefs.

Situation

„Wann werde ich endlich von meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als Vorgesetzte wahrgenommen?“ fragt sich eine erfahrene Praxisangestellte, die seit zwei Jahren in einer großen internistischen Gemeinschaftspraxis tätig ist.

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Digitale Kontakte zu Health Care Professionals – (k)eine Alternative zum Außendienst vor Ort?

Ein Erfahrungsbericht

Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass – bedingt durch die Corona Beschränkungen – digitale Kontakte einen größeren Anteil an der Kommunikation zwischen Industrie und HCPs haben im Vergleich mit dem persönlichen Gespräch der Pharmareferenten mit den Ärzten. Einige Kollegen aus dem pharmazeutischen Umfeld gehen soweit zu prognostizieren, dass mittelfristig der digitale Kontakt den klassischen Außendienstbesuch mehrheitlich ersetzen wird.

Möglicherweise wird das so sein, genau weiß das heute niemand. In jedem Fall wäre dies aber noch ein langer Weg, dem sowohl technische als auch rechtliche und psychologische Gründe entgegenstehen.

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